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Mietwagen Shannon / Autovermietung Shannon

 

Shannon – eine Ministadt mitten in Irland mit rund 10.000 Einwohnern. Was Shannon berühmt gemacht hat, ist der Flughafen. Er verkürzte den Flugweg nach Amerika so, dass bis Ende der 50er Jahre Flugzeuge dort zum Nochmal-Auftanken zwischen landen konnten. Aber: die Stadt scheint sich in den letzten Jahren zu machen. In An tSionna (irische Schreibweise) gibt es mittlerweile über 30 Sportclubs, vom Modellfliegen bis hin zum Rugby oder Trampolinverein. Und auch im Industriebereich sammeln sich in den letzten Jahren viele offizielle und halboffizielle Förderstellen in Shannon an. Klar, dass sich für den Geschäftsreisenden und den Urlauber eine Mietwagenanmietung lohnt. Am Besten gleich über das Internet, damit die angemieteten Wagen gleich perfekt und voll ausgerüstet bereit stehen.

Sei es, um die Stadt und ihre Nettigkeiten zu entdecken, sei es, um sich die nähere oder fernere Umgebung anzusehen. Die Stadt Shannon, die als einzige Stadt Irlands erst nach dem 2. Weltkrieg gegründet wurde und erst 1982 den so genannten ‚Town Status’ erhielt, liegt in einer reizvollen und spannenden Gegend Irlands und bietet (teils über das einige Kilometer entfernte Doolin) auch schnelle Fährverbindungen etwa zu den Aran-Inseln (Inismore, Inismaan und Inisheer) und nach Scattery Island. Sankt Senan gründete dort im 6. Jahrhundert eine Ansiedlung. Zu sehen ist dort auch ein Leuchtturm, eine Schutzeinrichtung aus napoleonischen Zeiten und ein Aussichtsturm.

Shannon selbst liegt nahe einer oft befahrenen Aussichtsroute entlang der Atlantikküste. So geht es gen Norden nach Sligo. Wahlweise wählt der Autofahrer eine von zwei möglichen Routen – ein Mal ziemlich genau der Küste folgend über Kilkee, Lahish, Gatway, Clifton und Westport oder durchs Landesinnere über Ennis, Oranmore und Claremorris. Richtung Süden lockt die Strecke nach Cork über Killimer, Tralee, Kenmare und Skibberen und Clonakilty. Ein zweiter Weg führt über Killarney direkt nach Cork. Die Fahrzeit nach Cork beträgt auf der kürzesten Route rund 1,5 Stunden.

Aber: In Irland ist einiges im Fahrverkehr anders geregelt. So sind die Geschwindigkeitsbeschreibungen in Kilometer und nicht mehr in Meilen angegeben. Dagegen sind Höhenmasse meist in Inch und Zoll angegeben. Es wird vor allem beim Parken sehr viel Wert auf korrektes Verhalten des Fahrers gelegt – sonst droht eine Abschleppsperre am Reifen. Teils sind Parkstreifen nur in anliegenden Geschäften erhältlich, Vorsicht also bei der berühmten Mittagspause der Geschäfte. Und auch das Tanken ist eine Zeitsache, denn viele irische Tankstellenbesitzer halten sich extrem an die von ihnen vorgegebenen Öffnungszeiten.

Auch noch gewöhnungsbedürftig ist in Irland der Zustand der Strassen. Diese sind schmal, haben oft viele Senken und werden bei Regen auch häufiger überflutet. Hier lohnt für den Mietwagenfahrer dann ein langsames Herantasten...

Neben den üblichen Verkehrszeichen (blau-weiss: Motorways, grün-weiss: Nationalways, weiss-schwarz: Lokalstrassen) erfahren die Automobilisten interessante Hinweise auf geschichtliche oder andere Sehenswürdigkeiten durch braunfarbige Zeichen mit weisser Schrift. Hier gibt es auch Hinweise zu Attraktionen, die in einem normalen Reiseführer meist nicht erwähnt sind.

Nach den unzähligen Sehenswürdigkeiten und Feinheiten des irischen Lebens wie etwa einer Übernachtung in einem der typischen Bed&Breakfast-Häuser lohnt der aufmerksame Irland-Reisende seine Attraktionen nicht nur mit einem Guinness-Bier oder einer der geschätzten Whiskey-Sorten, sondern neuerdings auch mit gutem Essen. Früher galten die Fish&Chips-Verkaufsstellen als einzige kulinarische Erquickung, heutzutage machen auch im ländlichen Bereich edle Restaurants auf. Da gibt es dann etwa Brotchán Roy (Lauchgemüse), einen irischen Kartoffelkuchen und einen flotten Brombeer-Pudding (Blackberry Mousse) zu einem perfekten Mahl. Nicht zu vergessen: Schokolade aus Schafsmilch. Und natürlich die vielen Marmeladen, Sossen und Zutaten, wie etwa Grobkornsenf mit Guinness oder die berühmte Mintsosse. So wird dann auch der Kofferraum des angemieteten Wagens locker mit den Mitgebringseln aufgefüllt. (hh)

 
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